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Flohmarkttips für die Zeit nach Corona!

Ob die Regeln, Verbote und Gebote wegen Corona angemessen sind, darüber lässt sich streiten. Aber einhalten muss man diese, Ohne Wenn und ABER!

Alle wollen und sollen gesund diese Zeiten überstehen. Ich hoffe, besser früher als später, werden auch wieder Flohmärkte erlaubt sein. Aktuell besteht leider immer noch ein Verbot zur Veranstaltung von Flohmärkten. Deshalb hier ein paar Ideen zur Verbesserung der Umsätze oder auch für bessere Einkäufe.

1. Weckerstellen!

Es lohnt sich den Wecker zu stellen, denn im Morgengrauen kann man oft die Besten Schnäppchen machen. Langschläfer haben den Vorteil, gegen Ende des Marktes oft günstigere Preise zu erzielen. Denn viele Verkäufer wollen noch schnell etwas los werden um es nicht mehr einpacken zu müssen.

2. Kleingeld!

Es kommt immer wieder vor, daß ein Verkauf an fehlendem Kleingeld scheitert und keiner wechseln kann. Denkt einfach dran, Münzgeld und kleine Scheine einzustecken. Kaum jemand wechselt für einen 1 Euro Deal gerne einen Fünfziger oder sogar 100 Euroschein. Es hilft und man kann auch mal als Käufer bluffen und nimmt etwas weniger in die Hand als gefordert und bietet diese Summe dann abschließend versuchsweise an. Klappt öfter als man denkt!

3. Internet!

Zuwenig Geld dabei … online zahlen. Es empfiehlt sich zu klären, ob die eigene Bank eine Sofortüberweisung ermöglicht. Geld ist innerhalb weniger Sekunden auf dem Empfängerkonto. Alternativ und empfehlenswerter Weise… PAYPAL.com. Geht auch innerhalb von Sekunden, nach denen der Empfänger den Geldeingang sehen kann. Onlinebanking ist eine sichere Sache, wenn man ein paar Sicherheitsregeln beachtet. Kartenzahlungen gehen auf den Flohmärkten leider normalerweise nicht.

4.1. Preisinformation!

Vorher überlegen ob man nur etwas finden will, macht immer Spaß. Oder ob man etwas sucht. Hier empfiehlt es sich vorher über die Preise kundig zu machen. Da helfen unter anderem Auktionen, Internetshops wie z. B. Ebay. Gut ist es auch erstmal über den Flohmarkt zu gehen um Vergleichspreise zu erfahren. Dann sich selbst ein Limit setzen, wie hoch man im Preis gehen will.

4.2. ….

vor dem Standaufbau, als Verkäufer, unbedingt überlegen was man für bestimmte Dinge verlangen will oder kann. Diesen etwas höher ansetzen, damit die Käufer ein Erfolgserlebnis haben, in dem sie den Preis etwas herunterhandeln konnten. Denn gehandelt wird IMMER!!! Aber, ein Limit setzen, wie weit man bereit ist, herunterzugehen.

5. Profis meiden!

Es gibt professionelle Händler, bei denen man meist keine Schnäppchen machen kann. Ihre Preise sind zwar trotzdem meist fair, aber höher als bei den „Amateuren“, sprich echten Privatpersonen.

6. Geier meiden!

Gerade morgens kommen die „Flohmarktgeier“. Dies sind absolute Profis, die die besten Waren oder Schnäppchen möglichst billig abgreifen wollen. Oft und leicht erkenntlich durch Ihre Fragen: Haben Sie Gold, Schmuck, Münzen, etc. und dies alles muss billig sein und wird erstmal schlecht gemacht um den Preis zu drücken. Ärgerlich ist es, wenn man etwas verkauft und dieses Stück dann später für ein vielfaches des Preises, an einem anderen Stand wiederfindet. Am Besten wegschicken, denn es kommen ganz bestimmt auch Käufer die faire Preise zu zahlen bereit sind.

7. Standbetreibung!

Solange man den Stand aufbaut schickt man die Kaufinteressenten besser weg, diese kommen bei echtem Interesse alle wieder. Vorteil, man wird nicht auf die Schnelle über den Tisch gezogen und es ist garantiert weniger Schwund bei der Ware. In Ruhe klappt es mit dem Verkauf besser und man erzielt höhere Einnahmen.

8. Freundlichkeit!

Eine gewisse Sympathie für erfolgreiche Käufe/Verkäufe gehört einfach dazu. Eine Freundliche Begrüßung und eine nette Unterhaltung erleichtern das Feilschen. Von beiden Seiten sollte Freundlichkeit ausgehen. Ein Lächeln hilft immer. Wer dagegen mürrisch hinter dem Stand sitzt, weckt eventuell Ablehnung, so daß gar nicht erst nach Preisen gefragt wird. Und als Kunde sollte man höflich und nett nachfragen und reelle Gegenangebote machen. Wenn z. B. 10 Euro gefordert werden, sollte man keine 50 Cent bieten. Dies ist beleidigent und abwertend!

9. Schlechte Laune!

Zuhause lassen und frohgemut zum Flohmarkt fahren.

In diesem Sinne wünsche ich mir, Euch alle froh, gesund und munter wiederzusehen. Aktuelle Änderungen auf meinem AB: 07251/88077.

Bleibt gesund, bis bald

Euer Ludwig Friedt